Johannes Höfinger

Drei Zyklen meiner bildhauerischen Arbeit zeigt die Ausstellung „RaumZeit“.

Einerseits die Figur in abstrahierter Form, wie bei „MOONWALK“, „FAMILY“ oder „BIRD“. Diese Formenwelt finde ich immer wieder spannend, einerseits im Spiel der Segmente und Flächen zueinander, andererseits ist die Abstraktion der figuralen Darstellung bereits so weit, dass Raum für die Phantasie des Betrachters geschaffen wird.

Der Zyklus der „Zeitskulpturen“ zeigt eine andere Ausrichtung meiner Arbeit. Die Möglichkeit, nicht nur mit der menschlich-kompakten Formensprache, sondern auch mit einer sehr aufgelösten, abstrakten Idee wie der Zeit und ihrer Bewegung zu arbeiten, vergleichbar einer Spur, die ein Gedanke, ein Leben in Raum und Zeit durchläuft. „AEON“, „TRAUMZEIT“ und „ZEITRAUM“ bringen diese Idee in eine begreifbare Form.

In den letzten paar Jahren entstand eine Serie von ausschließlich Mobiles, die „Klankelplastiken“, bei denen ich als Novum auch Farbe an manchen dieser Figuren verwende. „PER ASPERA AD ASTRA“, „STELLARIS“ und „SEELENSCHIFF“ sind Teil dieses Zyklus; in dem sich diese, auch zum Teil schwereren Plastiken, spielerisch leicht und scheinbar schwerelos im Wind bewegen und drehen, und so immer neue Ansichten zeigen.

– Johannes Höfinger

Eröffnung

Samstag, 21. März 2026, 19 Uhr


Ausstellungszeitraum

21. März bis 26. April 2026

Johannes Höfinger (*1967, Wien)

1986-89 Holz- u. Steinbildhauerlehre bei der Firma Schmeiser in Wien, 1990-95 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, Diplom bei Prof. Franz Xaver Ölzant; seit 1972 zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen, Personalen und Symposionsbeteiligungen im In- und Ausland. 1996: Gestaltung der Krypta Basilika Klein Mariazell/NÖ; 1997: Apsis Pfarrkirche Pfaffstätten/NÖ; 2001: Altar, Ambo und Sessio Pfarrkirche Grillenberg/NÖ; 2004: Hochchor der Augustinerkirche/ Wien; 2006: Ambo Pfarrkirche zur Heiligen Familie/ Wien; 2019 Gestaltung des „viennaARTaward 2019“