Seit vielen Jahren betreibt Jeremias Altmann Ausflüge in verlassene Industrie-Ruinen. Die gezeigten Arbeiten sind eine Zusammenstellung aus Malerei, Zeichnung, Radierung und Skulptur deren gemeinsamer Ursprung in den Erinnerungen aus jenen Abenteuern liegt.
Die verfallenden Bauwerke und Maschinen ruhen in der Landschaft wie die Skelette von gigantischen Dinosauriern. Als Einladung für begeisterte Technologie-Archäolog*innen, als Monomente des unerschöpflichen Erfindungsgeistes und als Mahnmale des oft so zerstörerischen Fortschrittswahns.
Eben dieser Ambivalenz schenkt Altmann große Aufmerksamkeit und ein eigenes visuelles Vokabular.
