Drei Zyklen meiner bildhauerischen Arbeit zeigt die Ausstellung „RaumZeit“.
Einerseits die Figur in abstrahierter Form, wie bei „MOONWALK“, „FAMILY“ oder „BIRD“. Diese Formenwelt finde ich immer wieder spannend, einerseits im Spiel der Segmente und Flächen zueinander, andererseits ist die Abstraktion der figuralen Darstellung bereits so weit, dass Raum für die Phantasie des Betrachters geschaffen wird.
Der Zyklus der „Zeitskulpturen“ zeigt eine andere Ausrichtung meiner Arbeit. Die Möglichkeit, nicht nur mit der menschlich-kompakten Formensprache, sondern auch mit einer sehr aufgelösten, abstrakten Idee wie der Zeit und ihrer Bewegung zu arbeiten, vergleichbar einer Spur, die ein Gedanke, ein Leben in Raum und Zeit durchläuft. „AEON“, „TRAUMZEIT“ und „ZEITRAUM“ bringen diese Idee in eine begreifbare Form.
In den letzten paar Jahren entstand eine Serie von ausschließlich Mobiles, die „Klankelplastiken“, bei denen ich als Novum auch Farbe an manchen dieser Figuren verwende. „PER ASPERA AD ASTRA“, „STELLARIS“ und „SEELENSCHIFF“ sind Teil dieses Zyklus; in dem sich diese, auch zum Teil schwereren Plastiken, spielerisch leicht und scheinbar schwerelos im Wind bewegen und drehen, und so immer neue Ansichten zeigen.
– Johannes Höfinger
