Arnulf Neuwirth und seine Beziehungen zur ostasiatischen Kunst

Arnulf Neuwirth war ein “Einzelgänger unter den österreichischen Malern, der es vermieden hat, sich starren Dogmen der Gegenwartskunst bedingungslos auszuliefern” (Robert Waissenberger, Kunsthistoriker).

“Arnulf Neuwirth ist Großmeister des Miniaturistischen und der Fülle der Details, die uns zu einer intimen Nähe zu den Bildern herausfordern: nur in minutiöser und intensiver Betrachtung entfalten sie ihren visuellen Reichtum; nuanciert, subtil, leger und doch ungemein präzise erzählen diese Bilder vom Möglichen und Unmöglichen, Geschichten und Träume.” (Carl Aigner, Künstlerischer Direktor des Landesmuseum Niederösterreich)

“Ein nicht unwesentlicher Teil meines Studiums an der Wiener Kunstakademie war der ostasiatischen Tuschmalerei gewidmet. Die chinesische Philosophie der “pantheistisch beseelten Landschaft” schien mir im Laufe der Zeit auch am anderen Ende des euro-asiatischen Kontinents Auswirkungen zu haben” (Arnulf Neuwirth)

Öffnungszeiten:
November 2017: Mi-So, 13-18 Uhr
Dezember 2017 – März 2018: nach telefonischer Vereinbarung unter 0676/9017441 (Franz Part)

Eröffnung

11. Nov. 2017, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

12. Nov. 2017 bis 4. März 2018

 

Arnulf Neuwirth (1912-2012): in Gablitz (NÖ) geboren, studierte von 1930 bis 1937 bei Karl Sterrer an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er war Präsident der Künstlergruppe „Der Kreis“ und lehrte von 1953 bis 1972 an der Modeschule Hetzendorf. Nach zahlreichen Auslandsaufenthalten in Europa, Nordafrika sowie Nord- und Südamerika kehrte er in den späten 1950er Jahren nach Radschin bei Kautzen und Eggenburg – zu den Orten seiner Kindheit – zurück. Bis zuletzt lebte er im Waldviertel. Arnulf Neuwirth erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die „Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien“ (1982) und das „Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ (2002). Anlässlich seines 100. Geburtstages widmete ihm das Landesmuseum eine große Werkschau.