Transitory Yarn & Weftwarp

Die globalisierte Bekleidungsproduktion verbraucht eine enorme Menge an Ressourcen und verursacht viel Abfall. Durch „billige“ Produktionsmethoden sind lokale Unternehmen gefährdet, während multinationale Konzerne profitieren.

Der „Transitory Yarn“ – der transitorische Faden – wurde entwickelt, um ein Kleidungsstück über seinen Lebenszyklus hinaus mehrmals transformieren und ihm einen immer neuen Zweck verleihen zu können. Erreicht wird dies durch einen speziellen Prozess des Auftrennens und Wiederverstrickens des Fadens. Könnte ein neuer Materialstandard in der Textilindustrie zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Wandel in zukünftigen Produktionsprozessen führen?

„Weftwarp“ befördert den Webstuhl ins Digitale Zeitalter. Micro-Computing und 3D-Drucker, kombiniert mit traditionellen Formen textiler Produktion, geben Antwort auf die Frage, welche Möglichkeiten und Chancen die Stoff-Herstellung im 21. Jahrhundert erwartet.

Eröffnung

25. Nov. 2017, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

26. Nov. bis 17. Dez. 2017, Mi-So 13-18 Uhr

 

Transitory Yarn:
Maximilian Scheidl (*1993, Klosterneuburg): studiert Industrial Design im Studio Fiona Raby an der Universität für Angewandte Kunst; Teilnahme an der Vienna Biennale 2015 „2051: Smart Life in the City“

Anna Neumerkel (*1995, Klagenfurt): Studium Musikpädagogik am Kärntner Landeskonservatorium, seit 2014 Studium Industrial Design im Studio Fiona Raby an der Universität für Angewandte Kunst; Ausstellungen: Wien Essence 2015 + 2016

Alexandra Fruhstorfer (*1987, Ried im Innkreis): abgeschlossenes Studium Industrial Design im Studio Fiona Raby an der Universität für Angewandte Kunst; Ausstellungen in Wien, London und New York
alexandrafruhstorfer.com

Homepage „Transitory Yarn“
Video „Transitory Yarn“

 

Weftwarp:
Daniel Kloboucnik (*1993, Klosterneuburg): studiert Industrial Design im Studio ID2 an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und arbeitet als freiberuflicher Designer.

www.danielkloboucnik.com