Symbols of Trouble

Der Titel der Ausstellung stammt aus dem Buch „Folk Devils and Moral Panics“ des Soziologen Stanley Cohen. Cohen beschäftigt sich darin mit der Frage, welche Rolle die Massenmedien in der Verbreitung von Angst und Panik in unserer Gesellschaft spielen. Die Ausstellung verlegt die Debatte über die „Symbole der Unruhe“ nun in den Bereich der zeitgenössischen Kunst.

Die Künstlerinnen Julia Amelie, Martina Menegon und Swati Soharia befassen sich auf unterschiedliche Weise mit den Fragen: Ist Kunst das bessere Medium zur Schaffung von Bewusstsein als die Massenmedien? Und kann zeitgenössische Kunst eine positive Form moralischer Panik erzeugen?

Die Ausstellung wird kuratiert von Cezara Nicola.

Eröffnung

23. September 2017, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

24. September bis 5. November 2017

 

Julia Amelie (*1987, Deutschland): hat 2012 die Gerrit Rietveld Academy in Amsterdam abgeschlossen, studiert derzeit Transmediale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.

juliaamelie.com

Martina Menegon (*1988, Italien): Studium an der IUAV Venedig (Performing Arts) und Transmediale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.

martinamenegon.tumblr.com

Swati Soharia (1989, Indien): Studium am National Insitute of Fashion Technology (NIFT) in Delhi, Indien. Momentan unterrichtet sie als Dozentin für Design an der Pearl Academy (Indien) und arbeitet ehrenamtlich mit sozial benachteiligten Frauen, denen sie Upcycling und Handwerks-Design lehrt. Swati Soharia setzt sich für nachhaltiges Leben ein und ist in den Bereichen frugale Innovation und umweltverträgliches Design künstlerisch tätig.

swatisoharia.com

Cezara Nicola (*1988, Rumänien): bis 2016 Kulturwissenschafts-Studium an der Universität Freiburg (Deutschland); arbeitet als Übersetzerin für das United States Holocaust Memorial Museum (Washington, DC), im kuratorischen Team von „das weisse haus“ in Wien absolviert derzeit ihren PhD am Centre of Excellence in Image Study an der Universität Bukarest.