Das war: Moritz Nahold

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“ – ausgehend von diesem Zitat des Philosophen Ludwig Wittgenstein hat sich der junge Klangkünstler Moritz Nahold im Sommer 2017 auf eine Reise durch die angrenzenden Trigon-Staaten Ungarn, Serbien, Montenegro, Bosnien und Kroatien begeben. Mit einem Recorder und unterschiedlichen Instrumenten ausgestattet, ging es für Nahold darum, Grenzen zu durchbrechen, die nicht nur durch Sprache und kulturelle Unterschiede existieren, sondern sich auch durch Mauern und Zäune manifestieren können. Das Resultat ist eine Klangkomposition, geschickt verpackt in einem stählernen Resonanzkörper: Moritz Nahold arbeitete dafür mit dem Künstler Benjamin Thiele zusammen. Gemeinsam entwickelten sie eine vielschichtige, Artischocken-artige Stahlkonstruktion, die – über acht Körperschallwandler – die Klangkomposition einer dreiwöchigen Abenteuerreise durch unterschiedliche Städte und Landschaften zum Klingen bringt.

Die Eröffnung in Bildern:

Eröffnung

14. April 2018, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

15. April bis 20. Mai 2018

 

Moritz Nahold (*1992, Wien)
Ist Teil des audiovisuellen Musikprojekts Wælder. Arbeitet und komponiert für Theater, Film, Performance und Installationen. Studiert derzeit Computermusik und elektronische Medien an der MDW Wien und veröffentlicht elektroakustische Kompositionen.

www.waeldermusic.com