Das war: Lisa-Maria Ernst

In ihrer aktuellen Ausstellung „The Great Curve“ beschäftigt sich Lisa-Maria Ernst mit den Echos narrativer Welten. Mit Gedanken und Emotionen, die ihre Resonanz in abstrakte Bildwelten finden, in Interaktion mit Vibrationen von Klangkulissen. Lisa-Maria Ernst komponiert eine Kurve verschiedenartiger Atmosphären, die ein- und ausatmet:

Ihre Bilder basieren auf Fotografien, sie beobachten das Indiviuum in seinem Umfeld: Menschen in ihrer Beziehung zur Welt, die in ihrer eigenen Dramaturgie agieren. Der Fokus wandert, Verhaltens-Muster des Alleine-Seins werden deutlich. Die Protagonisten bewegen sich durch ihre emotionalen Erinnerungen. Lisa-Maria Ernst‘s Bilder zeigen die seltenen Momente einer Wechselbeziehung mit sich selbst. In ihrer fotografischen Erkundung wandert die Künstlerin durch das Beziehungsgeflecht von Subjektivität und Erscheinungsbild und kehrt immer wieder zu deren Entstehungspunkten zurück.

In ihren Arbeiten öffnet Lisa-Maria Ernst die Schnittstelle zwischen Realität und Fiktion, fotografischer Beobachtung und subjektiver Interpretation und führt uns immer weiter hin zur Frage der eigenen Wahrnehmung.

Gibt es Wege, den unbewußten Mechanismus zu beobachten, der die Handlung einer Person beeinflusst? Ist es möglich, diesen Moment mit der Kamera festzuhalten, zu rahmen und ihn, durch Malerei, zu verändern? In ein Bild, dass die Zeitlichkeit bestärkt und Ich einzig als Echo nachhallt.

Zur Eröffnung:
Performance: „About a parallel Interface“ -Composition №1 (Lisa-Maria Ernst & Mael Blau)

Die Eröffnung in Bildern:

Eröffnung

18. August 2018, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

19. August bis 23. September 2018

 

Lisa Maria Ernst (*1994, Horn/NÖ)
studiert an der Universität für Bildende Kunst in Wien, zuerst erweiterter malerischer Raum, derzeit in der Klasse für Grafik und Druckgrafik; 2015 Auslandssemester an der École supérieure d’art et de design in Marseille, Frankreich; betreibt die One Mess Gallery in Wien.

www.lisamariaernst.com