Lena Kohlmayr

Die in der Ausstellung versammelten Arbeiten und Objekte sezieren den Gebetstext des christlichen Vater Unser, suchen die Ironie im Ritual und weigern sich, Antworten auf komplexe Fragestellungen zu sein.

Ausschlaggebend für die Auseinandersetzung mit dem Gebets war eine Begegnung der Künstlerin mit einem Mann aus Afghanistan und ein in Folge entstandenes Video. Es zeigt einen jungen Mann, der bemüht ist, das Vater Unser in gebrochenem Deutsch als Vorbereitung für seine Taufe auswendig aufzusagen. Das Video war Auslöser für die multimediale Gegenüberstellungen verschiedener Objekte, die sich dem/der Betrachter*in anbieten und persönliche Assoziationen schaffen wollen.

 

Eröffnung

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Ausstellungszeitraum

Die Ausstellung wird 2021 nachgeholt

 

Lena Kohlmayr (*1988, Wien)

Nach dem Studium der Architektur an der TU Wien studierte Lena Kohlmayr Social Design an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo sie 2018 mit dem Projekt Oskar nimmt Platz – Raum für gepflegte Unruheabgeschlossen hat. Seit 2019 arbeitet sie an der Angewandten und konzipiert dort in einem kollaborativen Prozess das jährlich stattfindende Angewandte Festival. In ihrer eigenen nstlerischen Praxis arbeitet sie performativ, interaktiv und installativ, ihre Arbeiten befragen gesellschaftspolitische Themen räumlich und inhaltlich.

lenakohlmayr.com