Kurt Straznicky

Kurt Straznicky arbeitet mit einem ungewöhnlichen Material: Kunstharz, das in vielen Schichten in verschiedene Formen gegossen wird, deren Hohlräume ein faszinierendes Spiel von An- und Abwesenheit und eine auratische Lichtwirkung entfalten. Seine Werke entstehen in langwierigen Arbeitsprozessen und leben davon, dass sie transparent und plastisch sind und sich je nach Lichtsituation und Betrachterstandpunkt verändern. Sie bleiben also in gewisser Weise im Fluss, auch wenn sich das Material zum Kunstharz verfestigt hat. Die Umkehrung der Bilder macht das Abwesende zum Sichtbaren, gewohnte Sehweisen, Perspektiven, das Verhältnis von Licht und Schatten oder einfach Vorne und Hinten verflüssigen sich in überraschender Inversion.

– aus einem Gespräch mit Alois Kölbl für „Kunst und Kirche“ 01/2016

Eröffnung

10. September 2022, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

10. September bis 16. Oktober 2022

 

Kurt Straznicky (* 1959 in Graz)

1985 Promotion des Medizinstudiums in Graz, bis 1993 Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien, seit 1999 Lehrauftrag für Anatomie an der Akademie der Bildenden Künste.

 

 

kurt-straznicky.at