Julia Avramidis

„Die Bilder zeigen Landschaften und immer wieder das Meer, Figuren, mehr oder weniger sichtbar und in einigen Arbeiten auch Vögel. Gemält im Duktus der lyrischen Abstraktion, manchmal kalligrafisch, sind die Landschaften nicht real, eher arkadisch und weit, wie aus einer anderen Zeit. Da ist immer ein Darunterliegendes, unter den vielen Schichten und Geschichten, unter dem Material und dahinter. Gips und Gaze schieben sich auf Flächen und Gittern in Falten und Formen zusammen, immer zunächst abstrakt, bevor sich dann die Figuren in Schichten immer deutlicher abheben und ihre Geschichten erzählen.“

– Maria Schneider, Kuratorin

Eröffnung

25. April 2020, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

26. April bis 31. Mai 2020

 

Julia Avramidis (*1969, Wien)

wurde als Tochter des griechisch-österreichischen Bildhauers Joannis Avramidis und der Bildhauerin Annemarie Avramidis geboren. Studierte Malerie und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Wolfgang Hollegha, Betriebs- und Wirtschaftslehre und Jura in München und Wien. Lebt und arbeitet mit dem Maler Clemens Kaletsch und vier Kindern in Wien und Athen.