Iris Andraschek

Iris Andraschek arbeitet mit den Medien Fotografie, Zeichnung und Installation und realisiert zahlreiche ortsbezogene Projekte und Installationen im öffentlichen Raum. Rituale unterschiedlicher Communities, alternative Lebensentwürfe, die Natur als sozialer Raum sowie der ländliche Raum und seine Gesellschaft und Ordnungssysteme sind wiederkehrende Themen. Die Übergänge von Privatheit und Öffentlichkeit, Alltag und Inszenierung charakterisieren ihre künstlerischen Arbeiten, in denen sie vorgefundene Situationen mit konstruierten Bildkonzeptionen verbindet. Für die Präsentation ihrer Zeichnungen und Fotografien in kontext- und ortsspezifischen Installationen, Ausstellungen oder im öffentlichen Raum entwickelt Iris Andraschek spezielle Displays und Möbel.

Seit 2015 arbeitet sie intensiv an einem Projekt, das sich anhand eines gefährdeten Kulturguts mit den sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen, bedingt durch die Krisensituation in Syrien und dem nahen Osten, beschäftigt.

Eröffnung

10. August 2019, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

11. August - 15. September 2019

 

Iris Andraschek (*1963, Horn)
lebt und arbeitet in Wien und Mödring (NÖ). Sie studierte Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Wien mit ergänzenden Studien der Freskotechnik in Bozen und Rom. 2015 erhielt sie den österreichischen Kunstpreis, 2018 den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst.

www.irisandraschek.com