Franziska Maderthaner

In ihren Gemälden verwebt Maderthaner Gegenständliches und Expressionistisches. Aus ihren Farbschüttungen und radikalen Malgesten entwinden sich Körper, Stillleben und Objekte. Abstraktion und Gegenständlichkeit schließen sich in ihrer Kunst nicht aus, sondern ergänzen und stützen einander in vielfältigster Weise. Oft und gern verwendet sie dabei Zitate aus der Malereigeschichte. Andere Arbeiten stellen vermeintlich Kunsthistorisches dar, sind aber „Reenactments“, lebende historische Rollenspiele von heute. Auch Caravaggio, Tiepolo oder niederländische Barockmaler-Zitate werden mit aktuellen Bildwelten durchmischt und wachsen aus den amorphen Farbwelten.

Eröffnung

18. Juli 2020, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

19. Juli bis 30. August 2020

 

Franziska Maderthaner (*1962, lebt und arbeitet in Wien und im Waldviertel)

studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien Kunstpädagogik bei Herbert Tasquil und Grafik bei Oswald Oberhuber. 1983 – 84: Assistentin von Martin Kippenberger; seit 1984 internationale Ausstellungen; seit 2000 ist sie Professorin für Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst Wien.

maderthaner.cc