Franka Lechner

Weben bezeichnet Franka Lechner als „uraltes Instrument, das neu bespielt wird“ und bezieht sich damit auf die Hinwendung des früheren Weberei-Handwerks zur jetzigen Web-Kunst.

Webbilder werden meist mit Malerei und mit Skulpturen in Zusammenhang gebracht, es sind jedoch die Vergleiche mit Musik, die besonders zutreffend sind, meint Lechner: „Wenn ich einen roten und einen gelben Faden zusammen-webe, entsteht nicht Orange, wie in der Malerei, sondern ein eigener, neuer, vibrierender Farbton, der mit dem Zusammenklang von Tönen vergleichbar ist“. Und auch der Architektur fühlt sich Franka Lechner mit ihren großräumigen Teppichen nahe: „Weben bedeutet für mich, Räume zu schaffen. Ich erschaffe Wandarchitektur aus Wolle, Form und Farbe.“

Die Eröffnung in Bildern

Eröffnung

22.Juli 2017, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

23. Juli bis 20. Aug. 2017, Do – So 10 – 12 & 14 – 18 Uhr

 

Franka Lechner (*1944 in Wien, wohnhaft in Wien, Atelier in Rosenburg am Kamp): Studium an der Universität für Bildende Kunst in Wien (Malerei). Franka Lechner hat u. a. Tapisserie für die Neuen Universitätsklinik in Wien und das Essl Museum geschaffen.