Florian Schaumberger

Florian Schaumberger zählt zu den wenigen österreichischen Bildhauern, die in der Tradition der klassischen Eisen- und Stahlskulptur stehen.

Die Werkserie „Battered“ (2012) spiegelt den künstlerischen Arbeitsprozess Schaumbergers wieder, indem er die Verformung und Deformation des Eisens offenlegt. Gleichzeitig macht er in seinen Motiven auf die „gewalttätige Zerstörung der Natur durch den Menschen“ aufmerksam – ein zentrales Thema bei Schaumberger. So hat er für die Serie „Violence“ (2001) Stahlbleche mit dem Schneidbrenner bruchstückhaft zerschnitten und sie zu abstrakten Gebilden neu zusammengesetzt. Die Skulpturen erinnern an verletzliche florale Gebilde. Oder an geborstene Architektur, die im Begriff ist, sich wieder aufzurichten.

„Eisenplastiken aus der Hand von Florian Schaumberger gehören zu den besten Dramen, die die österreichische Kunstgeschichte geschrieben hat“. (Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina Wien)

Interview mit Florian Schaumberger: Über die Geometrie des Stahls und die Freiheit, die dahinter liegt

Die Eröffnung in Bildern

Eröffnung

24. Juni 2017, 19 Uhr

Ausstellungszeitraum

25. Juni bis 30. Juli 2017, Mi-So 13-18 Uhr

 

Florian Schaumberger (*1962, lebt und arbeitet im Waldviertel): Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. 1. Preis für Großplastik „Euro 2000“ – Wettbewerb der Österreichischen Nationalbank (1997); 1. Preis für Denkmal der Exekutive am Heldenplatz (2002).

www.schaumberger.net